| Hüttenrückblick Sommer 2009 Bei sommerlichem Wetter konnten wir die Hüttensaison am 10. Juni eröffnen. Da die „Heinzelfrauen“ einen Tag früher zur Hütte aufgestiegen waren und schon alles „blitzblank“ sauber gemacht hatten, konnte ich mich voll auf die anderen jährlichen Einrichtungs-Arbeiten konzentrieren. Bereits am ersten Wochenende hatten wir ein volles Haus und meine Euphorie war fast grenzenlos. Leider behielt die Bauernregel recht die besagt, „wenn’s am Siebenschläfer (27. Juni) regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet“. Wohl gab es unter der Woche immer wieder schöne Tage, ab Freitag aber kehrte der Regen zurück. Am 1. August waren wir mit den Uebernachtungen auch ca. 400 im Minus. Ab August reihten sich dann traumhafte Tage aneinander und so können wir auf einen sehr guten Sommer zurückblicken. Das Hauptthema für mich in diesem Sommer war „meine“ Salbitbrücke. Nachdem am 29. Januar 09 im Hotel Krone in Göschenen der Salbitbrücke Verein gegründet worden war, wo wir über 50 Personen willkommen heissen durften, stand dem offiziellen Sammeln des benötigten Geldes nichts mehr im Wege. In unserer Sektion Lindenberg gab es viele gute Ideen, wie wir die 200`000.- Franken möglichst bald beschaffen könnten. Da alles zügiger als erwartet voranging, konnten wir Anfang Juli der Firma „Esotec“ den Bauauftrag erteilen. Am Montag, 3. August, wurden von Heli Gotthard die Baustellen-Einrichtung und das Baumaterial an beide Brückenenden transportiert. Bereits nach zwei Stunden konnte man die Bohrer hämmern hören. Am Ende der ersten Bauwoche waren alle Verankerungen gesetzt und auch die Fundamente der beiden Pillongs waren bereit, um mit Beton gefüllt zu werden. Die vier Tragseile wurden am 24. August zu den Fundamenten geflogen und eingezogen. Eine auf den Millimeter genaue Arbeit des Helikopterpiloten und ein „Krampf“ für die Monteure. Am Freitag, 28. August um 15.45h konnte ich den ersten Fuss auf die andere Seite der „Stotzig Chälä“ setzen. Bis zum 11. September dauerten die Feinarbeiten dann noch: Ein-/Ausstiegspodeste montieren, Weg verbreitern und markieren. Schon während der Bauphase hatten wir einige Besucher und ab Mitte September wurden das Bauwerk und der Verbindungsweg rege bestaunt und begangen. Für mich bedeutet der Bau dieser Brücke die Erfüllung eines Traums. Es ist eine grosse Genugtuung und ich bin auch etwas stolz, dass es uns gelungen ist, diese Idee zu verwirklichen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dieses Projekt zu realisieren. Noch lange wird mir der aufgeregte Italiener aus Milano in Erinnerung bleiben, der mit der lauten Frage „dov`è il ponte?“ auf unsere Terrasse gestürmt kam- zufällig hatte er die Brücke im Internet gesehen und spontan einen Tagesausflug in die Schweiz unternommen. Vor lauter Brücke will ich die Kletterer nicht vergessen: aus 23 Nationen kamen sie zu uns, um im Salbitgranit zu klettern. Speziell erwähnen möchte ich denjenigen, der den Westgrat im Alleingang in 2 1/4 Stunden bewältigt hat. Mir selber hat es für Begehung 51 und 52 gereicht. Wir sind sehr dankbar, dass wir dieses Jahr von Unfällen verschont blieben. Tausend Dank meinem ganzen Team und allen Helfern! |
Sommer 09 |
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Hüttenrückblick Sommer 2007 |
Sommer 07 |
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Zur Eröffnung |
Frühling 07 |
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| Hüttenrückblick Sommer 2006 Immer noch beeindruckt und leicht abwesend machte ich mich am 10. Juni an die Hüttenvorbereitungsarbeiten. Während drei Wochen war ich mit zwei Freunden im Yosemite National Park (USA) geklettert und ein lange ersehnter Traum von einer „Big Wall“ ging für mich an der „Nose“ am berühmten „Capitan“ in Erfüllung. Am 14. Juni 06, nachdem das Wetter sich zum Guten gewendet hatte, flog der Hubschrauber uns und einiges an Material für den Sommer auf die Hütte. Wiederum konnte ich auf die treue Hilfe von Silvia, Margrith und Thesi vertrauen, zudem halfen uns auch unsere treue Seele vom letzten Sommer, Corinne und Regula, meine diesjährige Stellvertreterin. Unsere beiden Kinder sorgten vom ersten Tag für viel Leben und Beatrice hatte alle Hände voll zu tun, die zwei mit der neuen Wohnsituation und Umgebung vertraut zu machen - wobei die grösste Gefahr für Jonas noch immer seine grössere Schwester war... Bei schon sommerlichem Wetter brachten wir die Hütte in 1 1/2 Tagen auf Hochglanz, schon am ersten Tag durften wir Gäste einquartieren. Die treue Mannschaft um Hans Schicker leistete auch in diesem Jahr gute Vorarbeit und so war ich froh, dass der Kamin nicht mehr gerusst werden musste, der Boiler schon voll war und das Gas auch schon funktionierte. Bereits an den ersten Wochenenden hatten wir volles Haus und über die Mithilfe von Anita und Silvia war ich besonders froh. Anfang Juli traf dann auch Kami bei uns ein und nun konnte es richtig losgehen, weiss ich doch, dass wenn er zum Rechten schaut, nichts schief geht, auch wenn ich mal nicht anwesend bin. Bis Ende Juli blieb uns das Traumwetter treu und wir steuerten einem neuen Rekord Sommer entgegen. Nebst vielen Klettertouren am Salbit, war ich auch noch in der Höhe unterwegs: die Überschreitung von Alphubel, Täschhorn und Dom war ein Höhepunkt. Das zu warme Wetter hatte den Hochtouren arg zugesetzt und der ausgesetzte Grat auf den Dom versetzte mich teilweise in grosse Angst. Alles loses und sehr steiles Gelände und fast keine Möglichkeiten zum Sichern, so etwas möchte ich in Zukunft meiden! In den vergangenen Jahren feierten wir den Nationalfeiertag im Regen; auch dieses Jahr war dies nicht anders. Leider beherrschte das Regenwetter dann auch die meiste Zeit des Monats. Die Wettervorhersagen waren dazu meistens zu pessimistisch und so verwunderte es uns nicht, dass wir einen Negativrekord in Kauf nehmen mussten: 92 Übernachtungen- das waren allzu wenig! Kami konnte sich in der Hütte nicht stillhalten und war jede freie Stunde am Hüttenweg Ausbessern; insgesamt 23 Tage rückte er aus. Das Resultat lässt sich sehen, nochmals setzten wir 66 Eichenbretter ein, an 6 Tagen half ich ihm dabei und Regula betätigte sich als „Wegverbreiterin“. Besonders ärgerlich war, dass uns jemand 10 Bretter, die am Parkplatz bereitlagen, entwendete. Zum Glück konnten wir auf die Hilfe der Sektion zählen, die sofort Ersatz besorgte. Martin Bucheli brachte uns die neuen Bretter, sodass wir ohne Unterbruch weiterarbeiten konnten. Viele unserer Besucher schätzten die Wegverbesserungen und wir erhielten viel Lob. Schön, dass in diesem Sommer vermehrt Familien und Wanderer auf der Hütte übernachteten und dass die Überschreitung Bandlückli, Grosssee, Wassen sich grosser Beliebtheit erfreute.Im September konnte ich mit Kami und Pedro, einem Arbeitskollegen von Beatrice, an einigen gefährlichen Stellen im Abstieg des Salbit Gipfels Stahlseilstücke montieren; schnell erhielten wir positives Echo, die Sicherheit konnte somit erhöht werden. Dank des schönen Herbstwetters fand ich noch Zeit, eine direkte Einstiegsseillänge zum Südgrat einzurichten: 5a, 7 Bohrzwischenhaken. Nun wird der Grat zwar noch um 50 Meter verlängert, die unangenehmen grasigen Meter zum alten Einstieg kann man somit jedoch umgehen. An 4 Wochenenden überkletterte ich mit Gästen den Westgrat: obwohl ich die Türme nun schon bald 50 Mal überschritten habe, macht mir diese Tour immer noch viel Spass. Vom 11.-13. Oktober richtete ich mit Kristina und Jonas eine neue Route, „Salbitissima“ 11 Seillängen 6a+ obl. am Plattenturm ein. Der Einstieg befindet sich auf dem Band rechts des Südgrat Einstieges. 7 Seillängen herrlichste Platten- und Verschneidungskletterei. Oberhalb der Südgrat Schlüsselstelle erreicht die Route den Grat. Drei teils spektakuläre Abseilstellen enden am höchsten Punkt des Grasgeländes direkt in der Falllinie des Plattenturms. Die folgenden 4 fast 50 Meter Längen zählen zum Besten, was der Salbit zu bieten hat. Insgesamt setzten wir in den drei Tagen gegen 90 Bohrhaken und 6 Abseilstände. Die Route wird sicher vielen Felsakrobaten grossen Spass bereiten und mir bestätigt diese neue Route, dass es auch in Zukunft Neuerungen geben wird/muss. Die Herbsttage verbrachten wir im engsten Familienkreis und mit nur noch wenigen Hüttengästen und uns blieb genügend Zeit, den Sommer noch würdig abzuschliessen und alles nochmals Revue passieren zu lassen. Der verregnete August ist für mich schon in weite Ferne gerückt, viel präsenter sind mir die wertvollen Begegnungen und Freundschaften, die wir auch in diesem Jahr wieder erleben durften. Allen möchte ich für den Besuch auf der Hütte herzlich danken und freue mich schon auf die nächste Hüttensaison. Speziell freut mich die gute und zuverlässige Zusammenarbeit mit Zachi vom Regliberg; das Transportbähnli erspart uns viele Schweisstropfen und auch für die Gäste ist der Rucksacktransport ein Gewinn. Danke Zachi! Den vielen helfenden Händen sage ich ein „vergelt’s Gott“, ohne diese würde es an stürmischen Tagen nicht möglich sein, allen Besuchern gerecht zu werden!! |
Sommer 06 |
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| Zur Eröffnung Am 14.Juni 06 sind wir in die 23. Hüttensaison gestartet. Lange mussten wir warten, bis die ersten aperen Flecken in der Schneedecke aufgetaucht sind und immer wieder hat es in den letzten Monaten bis weit ins Tal geschneit. Mit umso mehr Hoffnung auf viele sonnige und regenfreie Tage nehmen wir nun die kommenden 4 Monate in Angriff. Sicher werden viele von euch zu uns kommen, um an den „weltschönsten“ Granit-Routen zu klettern. Wer gewillt ist, etwas körperliche Anstrengung auf sich zu nehmen, wird auch an den ungeahnten Wanderungen viel Freude haben und eine ursprünglich wilde Landschaft entdecken. Der SAC hat 2006 zum Jahr der Hütten ernannt. Bei uns sind folgende Events geplant: 14./15.Juli „Der Weg zur SAC Hütte ist auch ein Ziel“ Aufstieg von Wassen zum Höreli und über Grosssee, Bandlückli zur Salbithütte. 29./30. September, 1. Oktober „Wort und Klang auf Salbit“ Daniele Vivian erzählt Sagen aus der Innerschweiz, musikalische Begleitung durch Thomas Bachmann. Weitere Informationen sind bei uns in der Hütte erhältlich. Die Kinderbetreuung, die wir im letzten Jahr ins Leben gerufen haben, führen wir auch in diesem Jahr weiter. Wir geben Eltern die Möglichkeit zu klettern und hüten ihren Sprössling; ab 2 Jahren, sfr 5.- pro Stunde. Voranmeldung erforderlich! Also - nehmt den Hüttenweg unter die Füsse, wir freuen uns auf euren Besuch! Da wir momentan noch keinen Email-Zugriff auf der Hütte haben, bitten wir um telefonische Anmeldung. Das Hüttenteam |
Frühling 06 |
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Hüttenrückblick Sommer 2005 |
Sommer 05 |
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| Liebe Gäste! Nach einem tollen Start und zufriedenstellenden Wochen im Juli hat uns der August wettermässig nicht gerade verwöhnt. Wir durften viele uns bekannte Gesichter wieder auf der Hütte begrüssen. Die Reportage von Mario Colonel im „Montagne“ machte viele französisch sprechende Kletterer neugierig; besonders stolz sind wir über den Besuch von vier Bergführer-Aspiranten Klassen aus Chamonix, die unser Gebiet bereits das dritte Jahr in ihr Ausbildungsprogramm aufnahmen. Die starken Regenfälle vom 21./22. August haben bei uns keine Schäden verursacht und die Zufahrten ins Göscheneralptal sind über alle Routen möglich. Nachdem sich nun herausgestellt hat, dass bei der Route „Genesis“ nur bis zum Wandbuch, 13. Seillänge geklettert wird, haben Jonas und ich letzte Woche die 7 Abseilstellen mit Irniger Platten ausgerüstet. In den nächsten Tagen werden wir auch den Abstieg vom Gipfel nachmarkieren und an den heiklen Stellen versichern. Geplant ist im Aufstiegs-Couloir zum Südgrat, auf der rechten Seite ein fixes Stahlseil zu montieren, diese Arbeiten wollen wir noch vor dem 1. September 2005 ausführen. Herzliche Gratulation an Simon Jäkel aus Kelheim, er hat im Teamwork mit seinen drei Freunden alle Routen im Klettergarten Salbit, 21 Seillängen, in 10 Stunden durchstiegen, Bravo! Wir hoffen nun auf gutes Wetter und sind voll motiviert, euch gut zu versorgen und euch ein paar unbeschwerte Tage zu ermöglichen. Bis bald auf Salbit! Hans und das Hüttenteam |
Sommer 05 |
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| Zur Eröffnung Am 16. Juni ist es endlich soweit - wir öffnen die Hütte für die kommende Sommersaison! Unsere kleine Aline wird nun schon zwei Jahre alt und sie wird im Sommer hauptsächlich durch Martina betreut. Vielleicht gibt es unter euch Lesern eine junge Familie, die trotz Nachwuchs nicht aufs Klettern verzichten möchte. Kurz, wir bieten Kinderbetreuung für Sprösslinge allen
Alters an. Sicher können wir flexibel sein, benötigen
jedoch von euch eine Anmeldung, damit wir uns organisieren können.
Preis pro Stunde sfr. 5.-, keine Zeitbeschränkung. |
Frühling 05 |
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Hüttenrückblick Sommer 2004 |
Sommer 04 |
| Einen Traum erfüllt! Am 10. September habe ich mir einen lange ersehnten Traum erfüllt, die drei Grate am Salbit an einem Tag zu überklettern. Mit meinem Seilpartner, Pascal Kröpfli aus Schattdorf, startete ich um 3.15 Uhr bei der Salbithütte. Einstieg Südgrat 4.35 Uhr, Ankunft Salbitgipfel 7.10 Uhr, Abstieg zum Westgrat/Einstieg 9.15 Uhr, Gipfel an 15.40 Uhr, Abstieg/Einstieg direkter Ostgrat 17.15 Uhr, Ausstieg um 21.40 Uhr. Wir haben uns den Gang zum Gipfel erspart und sind glücklich und sehr müde um 23.20 Uhr bei der Hütte eingetroffen. Dies war das zweite Mal, dass diese Trilogie, 73 Seillängen, gemacht wurde. |
Sommer 04
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